Protokoll: AStA Sitzung vom 05. Dezember 2018

Datum: Mittwoch, 05.12.2018, Kalenderwoche 49

Zeit: von 14:15 Uhr bis 16:17 Uhr

Projektleiter: Felix Engelhardt, Leon Wittwer, Defne Erel, Luise Schöneberg (bis 14:56)

Beauftragte:

Gäste: Janis Afflerbach (bis 14:24), Therese Liegmann (bis 15:41), Paul Heinrich (bis 14:56)

Ort: Konferenzraum des AStA

Protokoll: Sarah Buckland

Redeleitung: Jannis Koesling

Referenten: Jannis Koesling, Jasmin Dederichs (bis 14:56), Florian Glier (14:44), Sarah Buckland, Pit Steinbach (bis 15:26), Aline Nüttgens

Tagesordnung

  • Sitzungseinleitung
  • Genehmigung von Protokollen zu vorherigen Sitzungen
  • Todos
  • Veranstaltungen politische Bildung
  • Änderung AStA-Öffnungszeiten
  • IT Bestellung (€)
  • Bestellung Material Fahrradwerkstatt (€)
  • Bericht Vorsitz
  • Bericht Öffentlichkeitsarbeit und politische Bildung
  • Bericht Finanzen und Organisation
  • Bericht Lehre und Hochschulkommunikation
  • Bericht Soziales
  • Bericht Kultur
  • Vorschlag, Wahl und Rücktritte von Projektleiter*innen
  • Verschiedenes

Beschlüsse

  • Das Protokoll der Sitzung vom 27.12.2018 wurde mit (8/0/1) genehmigt.
  • Der AStA beschließt 20,00 Euro für ein Referentengeschenk für Robert Flader (9/0/0)
  • Der AStA ändert zum 01.01.2019 die Öffnungszeiten auf Mo-Mi 10-14, Do 14-18 und Fr 10-14
  • Der AStA beschließt IT Material (USB-Sticks, USB Notfallkey, KVM Konsole, KVM Adapter, Batterien) in Höhe von bis zu 1830,00 € zu kaufen (6/0/2)
  • Der AStA beschließt für bis zu 170,00 € Material für die Fahrradwerkstatt zu kaufen (6/0/0)
  • Der AStA beschließt, die Neufassung der Finanzordnung durch Herrn Dr. Körber prüfen zu lassen
  • Janis wird als Projektleiter für die Fahrradwerkstatt gewählt (9/0/0)
  • Therese wird als Projektleiterin für Redaktion in den Vorsitz gewählt(6/0/0)

Protokollinhalt

Sitzungseinleitung

Die Beschlussfähigkeit wurde gemäß §6 Absatz 6 AStA-GO festgestellt.

Sofern im Folgenden nicht anders angegeben, erfolgt die Angabe von Abstimmungsergebnissen in der Form (Ja/Nein/Enthaltung).

VORSCHUB / GSP / AV sind teilweise stimmberechtigt.

Genehmigung von Protokollen zu vorherigen Sitzungen

Beschluss: Das Protokoll der Sitzung vom 27.12.2018 wurde mit (8/0/1) genehmigt. Protokoll

Veranstaltungen politische Bildung

Veranstaltung mit Dr. David Ranan zu muslimischem Antisemitismus

  • Der Vortrag Dr. David Ranan wurde in der letzten Sitzung des Studierendenparlaments kritisch beleuchtet. Seine Forschungsthemen sind sehr aktuell, jedoch wurden seine Thesen teils anderweitig interpretiert. Es gibt einige Buchrezensionen, die eine differenzierte Auseinandersetzung versprechen. Er gibt teils kontroverse Thesen von sich. Die Veranstaltung bedarf einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung. Es wir allgemein als wichtig angesehen, dieses Thema zu besprechen.
  • Unabhängig von seinen Positionen stellt sich die Frage, warum wir einen Redner aus Berlin für eine so hohe Summe ausgeben sollten. Es wurden auch Referenten zu ähnlichen Veranstaltungen angefragt, die in der Umgebung leben, die jedoch keine Rückmeldung gegeben haben. Jemanden zu finden, der sich mit Antisemitismus heute auseinandersetzt wurde als schwierig empfunden. Referenten, die sich wissenschaftlich diesem Thema annähern, verlangen alle ein ähnliches Honorar.
  • Politische Stiftungen beschäftigen sich auch mit diesem Thema, jedoch ist es schwierig, in diesem Zusammenhang parteipolitisch neutral zu bleiben.
  • Am elegantesten wäre es, einen Sponsoren zu finden. Eine Kooperation mit der deutsch-jüdischen Gesellschaft wäre prinzipiell denkbar, jedoch möglicherweise nicht im Zusammenhang mit Dr. David Ranan. Es soll eine Möglichkeit zum Sponsoring gefunden werden.

Es gibt die Überlegung, am 13.12. eine Veranstaltung mit Rudolf van Hüllen zum Thema Extremismus zu machen. Da es Kontroversen zu ihm gibt, soll auch dieser Referent hier besprochen werden.

  • Es wurde bestätigt, dass der Vortrag gleichermaßen Rechts- und Linksextremismus behandelt. Es war von vornhinein geplant, Extremismus beidseitig zu beleuchten. Es wurden viele Meinungen zu diesem Thema geäußert, was dazu geführt hat dass Luise diese Veranstaltung nicht gerne durchführen würde.
  • Die Veranstaltung war sehr kurzfristig organisiert und deshalb auch erst kurzfristig kommuniziert. Die Mail von Herrn van Hüllen wurde auch teilweise falsch verstanden.

Brexit-Veranstaltung (heute Abend!)

  • Heute Abend findet eine Veranstaltung zum Brexit mit Robert Flader im H06 statt. Luise wird das Intro und die Danksagung machen, der AStA ist herzlich eingeladen teilzunehmen. Luise würde dem Referenten gerne ein kleines Referentengeschenk machen.
  • Von der IDEALiStiC sind noch Geschenktassen übrig, die gerne verwendet werden können.
  • Beschluss: Der AStA beschließt 20,00 Euro für ein Referentengeschenk für Robert Flader (9/0/0) finanzwirksam, Öffentlichkeit

Änderung AStA-Öffnungszeiten

Der AStA überlegt, die Öffnungszeiten für den AStA an einem Tag nach hinten zu verschieben. Anbieten würde sich hier Donnerstag, damit die AStA Angehörigen danach zur AStA-Sitzung gehen können. Die Zeiten sollen zu 14:00-18:00 geändert werden.

Die Änderung soll zum neuen Jahr erfolgen.

Kartenverkauf nachmittags lief nicht so gut, damals war aber ausschließlich Kartenverkauf. Laufkundschaft würde vermutlich nur mittags vorbei kommen. Der "Testlauf" sollte auf jeden Fall bis zu den neuen Wahlen gehen und entsprechend für die neuen Referent*innen evaluiert werden.

Wichtig ist es, das Angebot auch entsprechend auf nachmittags zu legen. Das beinhaltet die Sozialberatung, den Kartenverkauf und Beglaubigungen. Es wird ein wenig dauern, bis es bei den Studis angekommen ist. Andererseits kennen auch jetzt nicht alle Studis die Öffnungszeiten oder sie beachten sie nicht. Die Änderung muss in allen Medien klar kommuniziert werden. Wir haben mehrere Anwälte, die donnerstags da sind. Funktioniert das weiter? Frau Drolshagen berät unabhängig von Öffnungszeiten. Herr Birnbaum muss noch geklärt werden, sollte aber kein Problem sein.

Beschluss: Der AStA ändert zum 01.01.2019 die Öffnungszeiten auf Mo-Mi 10-14, Do 14-18 und Fr 10-14 Vorsitz

IT Bestellung (€)

Für die IT sollen ein paar Dinge bestellt werden.

Beschluss: Der AStA beschließt IT Material (USB-Sticks, USB Notfallkey, KVM Konsole, KVM Adapter, Batterien) in Höhe von bis zu 1830,00 € zu kaufen (6/0/2) finanzwirksam, Finanzen

Bestellung Material Fahrradwerkstatt (€)

Die Fahrradwerkstatt benötigt wieder Anschaffungen. Diese werden vom Projektleiter vorgestellt. Werkzeug und Verbrauchsmaterialien sollen bestellt werden. Eine genaue Auflistung findet sich im Anhang.

Beschluss: Der AStA beschließt für bis zu 170,00 € Material für die Fahrradwerkstatt zu kaufen (6/0/0) finanzwirksam, Vorsitz

Bericht Vorsitz

Jannis hat den Bericht nicht rechtzeitig fertiggestellt und berichtet daher nur einen Punkt. Der Rest des Berichts wird diese Woche an das Parlament versandt und nächste Woche in der AStA-Sitzung berichtet.

Gespräche mit ASEAG

  • Es sind im letzten Monat weitere Sperrungen aufgetreten, deren Ursache bereits viele Monate zurückliegt. Die betroffenen Studierenden haben zwischen Ende November und Anfang Dezember ein neues Ticket zugesendet bekommen.
  • Die Studierenden sprechen sich ausdrücklich für die Verlängerung der Übergangslösung bis Ende Dezember aus. Bis dahin sollten die nächsten Schritte (Datenkonsolidierung, personalisierter Massenmailversand) ausgeführt sein und alle Studierenden haben ihre Tickets im Portemonnaie.
  • Wenn jemand Personen kennt, die ein solches Problem haben, soll diese*r sich bei Jannis melden.
  • Wir sollten das entsprechend öffentlich machen und die Studis auf die Problematik und die Lösungsvorschläge aufmerksam machen.

Bericht Öffentlichkeitsarbeit und politische Bildung

Defne hat Florian zum WDR begleitet. Er hat nicht immer gesagt was sie wollte, aber er hat es trotzdem gut gemacht.

Redaktionssitzung

  • Die wöchentliche Redaktionssitzung findet am Telefon mit Henning statt. Henning und Defne arbeiten mit dem Redaktionsplan. Die Kommunikation klappt mittlerweile.
  • Für andere interessierte Personen im AStA wäre es interessant, wieder eine richtige Redaktionssitzung stattfinden zu lassen.

Facebook

  • Wir posten weiter 1-2x pro Tag zu festen Zeiten. Henning versucht einen regelmäßigen Modus von Posts beizubehalten. Heute gab es einen Post, der schnell wieder gelöscht wurde, da dieser nicht unseren Designvorstellungen entsprach.

Instagram

  • Es steht ein Gespräch mit Miriam aus, da Henning möchte, dass die Instagram Profile mit der Kultur zusammengelegt werden. Florian findet, dass die Accounts weiter getrennt bleiben sollen.

90Sekunden

  • Defne war diese Woche anderweitig stark eingenommen und hat diese Woche noch keine 90Sekunden erstellen können.

Politische Bildung

  • Defne arbeitet mit Alexander und Amanda an einem Programm für das Erinnerungskultur Projekt. Außerdem steht eine Imagekampagne mit Hilfe von Herrn Leuchter in Aussicht.

Bericht Finanzen und Organisation

Allgemeines

  • HWVO Schulung
    • Carsten und Sarah waren bei einer HWVO-Schulung in Hagen. Dr. Ulrich Körber gibt diese Schulungen schon seit vielen Jahren.
    • Herr Körber möchte sich gerne unsere neue Finanzordnung ansehen und würde diese von der Prüfungs- und Satzungsrechtsabteilung bekommen. Er wird Anfang nächsten Jahres in Rente gehen und möchte weiterhin freiberuflich konsultieren. Wir würden ihm daher gerne eine kleine Aufmerksamkeit geben.
    • Außerdem stünde er dann für eine Schulung der HWVO Inhalte für Fachschaften zur Verfügung.
    • Beschluss: Der AStA beschließt, die Neufassung der Finanzordnung durch Herrn Dr. Körber prüfen zu lassen Finanzen

Tagesgeschäft

  • Semesterticketrückerstattung
    • Wir haben nur noch 36 offene Anträge.
  • Fachschaften
    • Es wurden in der Zwischenzeit die Fachschaften 10/1 und 5/3 geprüft.
    • Die Fachschaften 1/3, 5/4 und 6 waren zum Geldwechseln da.
  • IT
    • Nach einem Stromausfall wurden die Server wieder ans Laufen gebracht.
    • Lars ist im intensiven Austausch mit der Homepage-Person, damit diese bald fertig wird.
    • Alle Clients sind jetzt auf dem gleichen Stand und auch die neuen final eingerichtet. Die, die wir übrig haben laufen jetzt ständig, damit man sie im Zweifel schnell austauschen kann. Bei der Gelegenheit der Hinweis: Bitte schaltet die Computer nie aus!

Projekte

  • Ordnungen
    • Am 09.12. um 12:00 Uhr findet ein weiteres Treffen zur Finanzordnung statt. Kommt gerne vorbei.
  • Minerva
    • Im Rahmen der Einführung von Minerva wurde der Aufbau eines neuen AStA-Dokuportals weiter vorangetrieben. Hierzu wurde die grundlegende Struktur diese neuen Dokumentationsportals finalisiert und eine entsprechende Startseite aufgebaut. Prinzipiell soll es einen öffentlichen Bereich und mehrere verschiedene interne Bereiche geben, in denen die verschiedenen Gruppen mit einem AStA-Account an einer zentralen Stelle Abläufe und Wissen ablegen können. Seitens der Projektleitung wird im Folgenden eine Anleitung zur Nutzung des Dokuportals erstellt und bereits bestehende Anleitungen aus den alten Wikis des AStA portiert.
    • Zur Vorbereitung der endgültigen Migration soll im Januar ein Workshop für die AStA-Referent*innen stattfinden, um ihnen das weitere Vorgehen und die Nutzung des neuen Dokumentationsportals zu erläutern. Auch soll im Rahmen des Workshops der referatsspezifische Inhalt einer ersten Sichtung unterzogen werden.

Bericht Lehre und Hochschulkommunikation

Die IDEALiStiC Konferenz fand vom 29.11.2018 bis zum 02.12.2018 in Delft statt. Es waren Sarah, Jannis, Florian und Aline für die RWTH vor Ort. Weiterhin waren Mailand mit 6 Personen und Zürich mit 4 Personen zu Gast.

Folgende Themenpunkte wurden behandelt:

  • Leadership \& personal development in curriculum: cultural differences
    • Zunächst wurde darüber gesprochen, ob und wie solche Zusatzqualifikationen im Curriculum eingebunden sind.
    • Vergleich und Ideen:
      • TU Delft: Delft hat eine Leadership Academy, weiterhin werden die außercurricularen Sachen sehr stark gefördert (Studierendenvertretungen, Dreamteams, Entrepreneurship,..). Beispielsweise bekommen die Studierenden während der Mitarbeit in der Studierendenvertretung die Studiengebühren erlassen und eine Aufwandsentschädigung. Weiterhin haben sie viele Angebote im Curriculum (Beispiel Pilot Projekte)
      • PoLiMilan: Projekte werden in Mailand stark gefördert. Man bekommt zum Beispiel für externe Projekte eine finanzielle Unterstützung.
      • RWTH Aachen: Aachen hat ein paar Schulungsangebote und in manchen Studiengänge entsprechende Zusatzqualifikationen im Curriculum verankert. Weiterhin wird Engagement in den Eigeninitiativen und in der Selbstverwaltung gefördert.
      • ETH Zürich: Leadership I / II, associations, entrepreneur club, student run things, projects
  • Dropouts: what measures do universities take
    • Ein Fachstudienberater des Faches Archtiektur von der TU Delft war zu Gast, um über die Maßnahmen der TU Delft zu sprechen. 2010 haben die Studierenden im Schnitt 7,8 Jahre für Bachelor und Master gebraucht. 2011 führte die TU Delft das Programm "Study Sucess" ein. Die Module wurden vergrößert und die Anzahl der Prüfungen verringert. Außerdem wurde die Kontaktzeit verändert (die Vorlesungen sollen interaktiv sein) und der Workload wurde erfasst und besprochen. Es wurde eine bindende Studienverlaufsvereinbarung eingeführt und viel darüber diskutiert, wie man das Motivationstief im zweiten Semester umgehen kann und dass das Studium aus interessanten Projekten bestehen muss. Außerdem wurde angemerkt, dass man nach dem Abitur oft nicht weiß wie man studiert, das Studium aber nicht zu sehr verschult sein sollte.
    • Vergleich und Ideen
      • How can all the different student councils influence the study success policy?: Aachen sitzt in den entsprechenden Gremien drin, weiterhin wird die Studierendenmeinung von der Hochschule sehr geschätzt, wodurch man auf dem kurzen Dienstweg viel erreichen kann. Mailand kann den Gremien Vorschläge machen, Delft werden ebenfalls viel angehört und können Initiative ergreifen. In Zürich kann man vieles ausschließlich durch Lobbying erreichen. Es wurde sich darauf geeinigt, dass der kurze Dienstweg oft erfolgreicher ist, man aber auch viel mit den verschiedenen Gruppen reden muss, um auf offizieller Ebene Einfluss zu haben. Weiterhin sollte man immer Prioritäten setzen.
      • How can the student culture contribute to study success in a positive way?: Die anwesenden Studierendenvertretungen fanden, dass man eine gesunde Study-life-balance bieten muss. Außerdem sind Peer Groups hilfreich, sowie Wohnungen in der Nähe des Campus. Es sollte Angebote für Studierende mit Problemen geben.
      • What measures should our universities ideally take regarding study success?: Das Verhältnis von Studierenden zu Professor*innen bzw. Dozierenden sollte angemessen sein, damit es einen persönlichen Kontakt gibt, durch welchen die Studierenden die Hemmschwelle verlieren Fragen zu stellen. Außerdem wurde es sich gewünscht mehr interaktive Kurse zu machen, da man bei Frontalunterricht oftmals schnell die Konzentration verliert. Es war aber auch klar, dass dies nicht für alle Veranstaltungen möglich ist. Ein weiterer Vorschlag war es, für die Lehre und die Forschung verschiedene Personen einzustellen, da es gerade in den Grundlagenvorlesungen sehr wichtig ist, dass die Person didaktisch gut ist. Im Master möchte man jedoch auch von forschungsrelevanten Personen belehrt werden, um über die aktuelle Forschung informiert zu werden. Weiterhin wurde angemerkt, dass Dozierende geschult werden sollten, wie man richtig lehrt. In Aachen gibt es hier schon einige Programme, welche aber nicht verpflichtend sind.
  • Case Study: Leadership
    • Man wurde in Gruppen aufgeteilt und jede Person spielte jemanden mit eigenen Interessen (Landesvertreter*innen, Firmenvertreter*innen, Lokale Menschen, EU-Vertreter*innen,..). Ziel war es einen Vertrag zu schließen zwischen den verschiedenen Parteien.
    • Am Ende des Workshop, war in allen Gruppen ein Problem stark ausgeprägt. Die Anwesenden waren sich einig, dass die Kommunikation in solch einer Verhandlung geregelt werden muss, um irgendetwas zu erreichen. Es ging sehr viel Zeit darauf, weil die Leute durcheinander und aneinander vorbei geredet haben. Man muss einen guten Plan und eine gute Struktur haben, um das Ziel zu erreichen. Hierfür benötigt man eine Führungsperson, welche das Gespräch regelt. Außerdem war schnell bewusst, dass man kooperieren muss und Kompromisse eingehen muss, wenn man bei unterschiedlichen Interessen eine Einigung erreichen möchte.
  • Extracurricular activities: Dreamteams, etc. (how to start competitions)
    • Die TU Delft hat den anderen Universitäten ihr Dreamteams-Konzept vorgestellt. Dreamteams sind studentische Eigeninitiativen, welche sich ein Jahr Zeit nehmen, um Vollzeit an einem Projekt zu arbeiten und mit diesem Projekt an einem Wettkampf teilnehmen. Es gibt auch ein paar Studierende welche sich Teilzeit beteiligen. Diese sind dann meistens länger als ein Jahr aktiv. Vorgestellt haben sich zwei Teams, welche kurz erzählten, was diese Initiativen so besonders und spannend für Einzelpersonen macht. Beide Teams berichteten, dass man neben dem Fachlichen auch viele Führungsqualitäten mitnimmt und wie man ordentlich im Team arbeitet. Besonders wichtig war hier für beide die Kommunikation. Wenn diese funktionierte, hat das Team gut funktioniert.
    • Im Anschluss besichtigten wir die Dream Hall der TU Delft, in welcher einige Initiativen ihre Sachen (Autos, Motorräder, Fahrräder, U-Boote,..) bauen können. Es gibt eine große Halle, welche viele Werkzeuge beinhaltete und Lagerflächen für die Initiativen. Im ersten Stock gibt es Büros, sowie Sitzungsräume.
    • Die Halle ist für technische Initiativen, das Dreamteam IGem kann dort z.B. nicht arbeiten, da sie für ihre Arbeit Labore benötigen. Das Gebäude wurde von der Universität finanziert, welche auch die laufenden Kosten übernimmt.
    • Case Study: LEGO League
      • Es sollte sich in zwei Gruppen überlegt werden, welche Möglichkeiten sowie Probleme es geben könnte, wenn die IDEA League ein Dreamteam stellt, da die Studierenden an verschiedenen Standorten wohnen und studieren. Alle Anwesenden waren sich einig, dass die Kommunikation einen wichtigen Faktor darstellt. Man muss schauen, wie man mit Sprachbarrieren (Englisch ist für niemand Muttersprache) und den Stundenplänen umgeht (Mailand, bekommt z.B. kein Jahr für solche Aktivitäten frei). Weiterhin muss man die Verantwortungen genau absprechen und es muss klar sein, wer wie viel bereit ist zu investieren. Vorteile die gesehen wurden, war die Teilung des Wissens und dass alle Universitäten andere Spitzenfächer haben. Außerdem würde ein solches Projekt mehr Sponsoring Möglichkeiten bieten, da man in den verschiedenen Länder anfragen kann und Europaförderungen bekommen könnte.
  • Growth: Effects and measures (student/staff ratio, online, internationalisation)
    • An der TU Delft gab es einen Studiengang, welcher zu beginn 450 Studierende hatte. Nach einiger Zeit haben Sie ihn in Englisch statt Niederländisch angeboten, wodurch sie die doppelte Zahl an Einschreibungen hatten. Aufgrund des Problems wollte Delft über die Möglichkeiten sprechen, welche andere Universitäten haben, um die Anzahl der Studierenden zu begrenzen und wie viel Einfluss die Studierenden haben.
    • Vergleich und Ideen:
      • TU Delft: Hatten viele Probleme, gerade wenn die Bachelorstudiengänge auf Englisch gehalten werden. Aufgrund dessen haben die Delfter viele NC-Fächer. Die Studierendenvertretung von Delft wird stark mit eingebunden.
      • PoLiMilan: In Mailand sind die italienischen Fächer beliebter, als die englischen Fächer. Architektur wird landesweit vergeben. Für die Ingenieurfächer gibt man Prioritäten an und kann einen Test am Ende des Abiturs schreiben. Wenn man diesen besteht, kann man sich die Universität aussuchen.Die Studierendenvertretungen haben Einfluss auf die Zahlen und werden stark berücksichtigt.
      • RWTH Aachen: Aachen hat keine englischen Bachelor und die Zahl der Studierenden, sowie der Bewerbungen ist abhängig vom Studiengang. Viele Bachelor haben einen NC, dafür sind viele Master NC-frei. Die Studierenden sind immer in den Prozess eingebunden und haben ein Mitspracherecht per Gesetz.
      • ETH Zürich: Kein Bachelor in Englisch, aber einzelne Fächer. Einen NC gibt es nur für Medizin. Ausländische Bewerber*innen werden anders behandelt als Züricher. Der Verband der Studierenden an der ETH hat keinen offiziellen Einfluss, kann aber viel über den kurzen Dienstweg klären.
    • Case Study: Growth
      • Die Teilnehmer*innen wurden wieder in verschiedene Gruppen geteilt. Jede Person hat eine Rolle zugeteilt bekommen. Man war entweder Dozent*in, Board-Member, Studierende*r oder die Gesprächsleitung. Das Problem war, dass ein Studiengang doppelt so viele Studis hatte, wie die letzten Jahre (Es war an das Problem der TU Delft angelehnt). Für die erhöhte Zahl der Studierenden hatte die Universitäten einen bestimmten Betrag zur Verfügung. Nun sollte diskutiert werden, welche Maßnahmen man mit diesem Budget bewirken kann, um dem Problem entgegenzuwirken. Jede Maßnahme hatte natürlich ihren Preis.
      • Am Ende des Workshops merkten viele an, dass es sich lohnt eine*n Verbündete*n zu suchen und da Kompromisse einzugehen, um das Gesamtziel zu erreichen. In fast allen Gruppen haben sich die Studierenden mit den Dozierenden zusammengetan, um viele Maßnahmen durch zu bekommen (das Board wollte nur die Hälfte des Geldes ausgeben).
  • General Assembly
    • Nächste Konferenz:
      • Eigentlich wären Mailand oder Schweden mit dem Ausrichten der nächsten Konferenz dran, jedoch ist der Zeitpunkt für beide äußerst schlecht, wodurch Aachen nach vorheriger Absprache mit den AStA Mitglieder und ein paar Projektleiter*innen angeboten hat die Konferenz voraussichtlich im Juni 2019 auszuführen. Im Herbst 2019 wird Schweden die Konferenz ausrichten und im Sommer 2020 hat sich Mailand angeboten.
    • Workshop guidlines:
      • Es wurde vorgeschlagen solche Richtlinien zu erarbeiten, damit die austragende Universität weiß, was ungefähr erwartet wird. Dies soll jedoch nicht die Kreativität von Workshops einschränken. Medea (ETH Zürich) hatte auf der letzten Konferenz solche strukturellen Planungspapiere erarbeitet, welche der IDEALiStiC zur Verfügung gestellt werden.
    • Wahl der Secretary Generals:
      • Lars (ETH) und Mari-Sam (TU Delft) sind zu Beginn der Konferenz von ihren Posten zurück getreten, wodurch zwei neue Personen gewählt werden mussten. Man sprach zunächst nochmal darüber, was man sich von diesen Personen neben dem Organisieren der Skype Calls wünscht. Dies war vor allem Kontinuität in die Konferenzen bringen und bei der inhaltlichen Vorbereitung zu helfen. Vorgeschlagen wurden Bibiana (ETH), David (TU Delft) und Aline (RWTH). Jede Universität hatte zwei Stimmen (für jede Position eine). Gewählt wurden Bibiana und Aline.
    • Wahl des*der PR-Manager*in:
      • Bibiana ist aufgrund ihrer Wahl zur Secretary General von dem PR-Posten zurückgetreten, wodurch dieser ebenfalls frei wurde. Hierfür wurde Julia (TU Delft) vorgeschlagen und gewählt.
    • Zukunft der IDEALiStiC:
      • Man war sich einig, dass man sich mehr an der IDEA League beteiligen möchte und den Universitäten mehr Input liefern möchte. Man möchte Zusammenarbeiten und nicht nur die eigenen Universitäten verbessern. Außerdem sollten die IDEA League Verantwortlichen der austragenden Universität zu der Konferenz eingeladen werden, um gemeinsame Sachen zu planen. Weiterhin möchte man sich auch politisch positionieren, zum Beispiel zum Thema ERASMUS.
    • Round the table:
      • Am Ende wurde noch darüber gesprochen, dass man gerne eine Sammlung der bisher besprochenen Themen hätte, in welcher steht, wie die verschiedenen Universitäten damit umgehen, um in Zukunft die Zeit für andere Sachen zu haben.
  • Fazit
    • Zunächst ein Mal möchten wir uns bei der TU Delft für die Organisation der Konferenz bedanken. In Zukunft sollte darauf geachtet werden, dass eine Studierendenvertretung, welche neu gewählt wurde solch eine Konferenz nicht alleine organisieren muss, sondern mehr Hilfe von den anderen Vertreter*innen bekommt. Die Konferenz war Workshop technisch sehr anders als die letzten drei, auf denen Aline war, da der Fokus diesmal auf Case Studies lag. Dies soll aber keinen Falls heißen, dass dies schlecht ist. Aachen heißt ein besseres Strukturieren und die Kontinuität der Konferenzen willkommen, da sie viel Potential in der IDEALiStiC sehen und bisher gepitchte Projekte auch von der IDEA League angegangen werden (Siehe Joint Degrees).
  • Joint Degrees
    • Das International Office kam im November auf den AStA zu, da sie das Protokoll der IDEALiStiC in Zürich gelesen haben und die Ideen zu den Joint Degrees gut fanden. Vertreten durch Jan Kösters und Aline Nüttgens sprach der AStA mit zwei Vertreterinnen des IO über die drei Ideen. Die Vertreterinnen des IO begrüßten die Ideen, jedoch waren sich alle einig, dass richtige Joint Degrees sehr kompliziert in der Umsetzung sind. Da man aber eine Verbesserung in der Mobilität der Studierenden schaffen möchte, einigte man sich, ein leichteres Projekt zuerst umzusetzen. Es sollen Äquivalenzlisten zwischen den 5 Hochschulen erstellt werden ,um die Anerkennung transparenter und einfacher zu gestalten. Im neuen Jahr soll es ein weiteres Treffen geben.

Bericht Soziales

Freitischkonzept

  • Bezüglich der Freitische bat uns die KHG, insbesondere Frau Eibach-Danzeglocke, aufgrund der aktuellen Arbeitsbelastung noch um weitere Wochen Aufschub.
  • Dieser Aufschub ist mittlerweile verstrichen, sodass Alexander zur Zeit auf eine Antwort auf seine diesbezügliche Rückfrage warte.
  • An diesem Punkt müssten wir als Sozialreferat bzw. als AStA eventuell rigoroser nachhaken, falls nicht bald eine zufriedenstellende Rückmeldung erfolgt, die entsprechenden Fortschritt verzeichnet.

90Sekunden

Bericht Kultur

Jam Session - 28.11.2018

  • Die zweite Jam Session dieses Semesters fand am 28.11.2018 im Humboldthaus statt. Die Veranstaltung richtet sich an musikinteressierte Studierende, welche hier ohne jeglich Zwänge miteinander musizieren können. Die Veranstaltung hat sich mittlerweile etabliert, sodass immer rund 50 Personnen anwesend sind. Diese Jam Session wurde von Gemini eröffnet.

Lesung von Peter Littger in Kooperation mit RWTHextern - 29.11.2018

  • Diese Lesung wurde in Kooperation mit RWTHextern und der Mayerschen Buchhandlung organisiert und fand im Theatersaal der Mensa Academica statt. Die Kosten für den Autor wurden von RWTHextern übernommen. Die Bewerbung der Veranstaltung wird mehrheitlich von RWTHextern gemacht. Die Betreuung am Abend selber wird durch uns durchgeführt.

Lager

  • Die neuen Regale sind da und wurden bereits durch Jan aufgebaut. Die Kulturgetränke sind wieder im Kulturlager und das allgemeinere Verleihmaterial liegt im hinteren Lager.

Verträge Veranstaltungsleiter und How-To Veranstaltung

  • Aus dem Veranstaltungs-KeXe ist der Wunsch enstanden ein How-To zu verfassen, welches unter anderem auch die rechtliche Situation klärt. Dabei geht es um das Benennen der Veranstaltungleitung und welche Pflichten mit dieser Benennung einher gehen. Diese Dokumente werden in Zusammenarbeit mit Niklas Schuhmacher und Carsten Schiffer erarbeitet. Ein Termin mit der Raumvergabe, Brandschutz und Hochschulwache ist bereits geplant, um deren Wünsche aufzunehmen.

Vorschlag, Wahl und Rücktritte von Projektleiter*innen

Vorsitz:

  • Janis Afflerbach - Fahrradwerkstatt
    • Janis stellt sich kurz vor. Er war bereits öfter in der Fahrradwerkstatt und interessiert sich für Fahrräder. Er würde eine Schicht übernehmen. Die Finanzierung und Räumlichkeiten der Fahrradwerkstatt hat er auf dem Schirm, er möchte sich gerne mit darum kümmern.
    • Beschluss: Janis wird als Projektleiter für die Fahrradwerkstatt gewählt (9/0/0) Wahlen, Vorsitz
  • Therese Liegmann - Redaktion
    • Therese wird sich um die Redaktion von Texten kümmern. Sie liest gerne und ihre Eltern meinen, seitdem sie lesen kann, ist mit ihr nicht mehr viel anzufangen. Sie hatte immer gute Noten in Deutsch und kann das gerne nachreichen. Sie studiert Umweltingenieurwesen. Sie hat einen Blödsinnblog
    • ?. Sie benutzt sogar einen Genitiv nach "wegen". Sie findet, dass es Sinn ergibt, aber im englischen sense makes. Sie ist am 14.12. um 19:00 bei der Weihnachtsfeier des AStA dabei. Sie ist in der Fachschaft 3 aktiv.
    • Beschluss: Therese wird als Projektleiterin für Redaktion in den Vorsitz gewählt(6/0/0) Wahlen, Vorsitz

Öffentlichkeitsarbeit und politische Bildung:

  • Luise Schöneberg tritt als Projektleiterin zurück.
  • Felix Engelhardt tritt als Projektleiter zurück.
  • Der AStA bedankt sich bei beiden für die großartige Mitarbeit.

Finanzen und Organisation:

  • keine Vorschläge

Lehre und Hochschulkommunikation:

  • keine Vorschläge

Soziales:

  • keine Vorschläge

Kultur:

  • keine Vorschläge

Verschiedenes

Jannis und Sarah sind beide nächste Woche nicht bei der AStA Sitzung.